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Interview René Auberjonois
Galileo 7.8 Deutschland 2004

(Aus dem Englischen übertragen von Heike Meffert.)

Interviewer: Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen. Wie würden Sie den Einfluss beschreiben, den Star Trek auf Ihr Leben hatte?

René: Nun, es gibt zwei Antworten auf diese Frage. Zuerst, und ich glaube am wichtigsten, ist der Einfluss auf mein Leben seit ich ein junger Mensch war, und es ist wohl ziemlich ähnlich dem Einfluss auf die Fans, die nicht aufhören, Star Trek zu unterstützen. Es hat damit zu tun, was Star Trek lehrt, die Prinzipien, die Star Trek verfolgt - nach einem Universum zu suchen, in dem die Menschen in Frieden und Verständnis leben können, egal, wie fremd sie sich sind. Wir müssen einen Weg finden, um in Frieden miteinander zu leben, das ist das wichtigste. Und natürlich hatte Star Trek einen gewaltigen Einfluss auf mein Leben als Schauspieler, als Charakterschauspieler, der sich ständig verändert und verschiedene Charaktere spielt. Im echten Leben bin ich ein scheuer Mensch … als ich beschloss, Schauspieler zu werden, habe ich nicht erwartet, ein Filmstar zu sein, eine Persönlichkeit. Ich dachte immer, ich könnte mich hinter meinen Rollen verstecken, und Odo personifiziert das, was ich als Schauspieler - als Künstler - mache.

Interviewer: 2002 hatten Sie eine Rolle, eine Gastrolle, in Enterprise

René: Ja.

Interviewer: Wie hat Ihnen das gefallen? Und wie fanden Sie Enterprise? Haben Sie sich die Serie angeschaut?

René: Ich hatte nicht sehr oft die Gelegenheit, Enterprise anzusehen. Ich habe im Theater gearbeitet und war am Abend nicht zu Hause um fernzusehen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, einen völlig anderen Charakter in Enterprise zu spielen, und es war die erste Staffel, es hat Spaß gemacht, dabei zu sein … es hat mich irgendwie daran erinnert, wie es war, als wir mit Deep Space Nine begannen … dieses große Gefühl von Abenteuer und Aufregung, und für die Zukunft … dass wir Teil dieser fantastischen Reise sein würden, die Star Trek bietet. Es hat Spaß gemacht, mit den Schauspielern zusammen zu sein und zu sehen, wie viel Freude sie daran hatten. Es war toll.

Interviewer: Ich glaube, Sie haben bei verschiedenen Gelegenheiten Richter gespielt…

René: Ich spielte einen Richter bei "The Practice - Die Anwälte", ja.

Interviewer: …und bei, ich weiß es nicht mehr, war es "Für alle Fälle Amy"?

René: Ja, "Für alle Fälle Amy". Ich bin jetzt in dem Alter, wo ich verstärkt Richter, Ärzte, Anwälte, Minister spiele… (lacht)

Interviewer: Was sind Ihre momentanen und zukünftigen Projekte, abgesehen von Boston Legal?

René: Nun, Boston Legal wird hoffentlich ein Hit, und dann wird es mich für ein paar Jahre beschäftigen. Ich habe gerade am Broadway gespielt, nächste Woche werde ich eine Zeichentrickfigur synchronisieren - ich weiß noch nicht mal, für welche Serie - ich nehme Videospiele auf, Hörbücher, ich mache verschiedene Dinge. Mittlerweile bin ich allerdings an einem Punkt in meinem Leben angelangt … ich bin kein großer Star. Die Leute rennen mir nicht die dauernd die Tür ein - aber ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich nicht mehr arbeiten muss. Ich arbeite so lange nicht, bis jemand kommt und sagt: "Ich möchte, dass Sie arbeiten, und das sollen Sie tun." Also schaue ich es mir an und entscheide, ob ich es tun möchte. Die Tage des Vorsprechens, der Überzeugungsarbeit, dass ich schauspielern kann, sind vorbei. (lächelt)

Interviewer: Außerdem haben Sie auch in Komödien mitgespielt, wie z.B. in M*A*S*H, Benson, Frasier..

René: Ja.

Interviewer: Mögen Sie Comedy?

René: Comedy ist das herausfordernste und … man bekommt am meisten zurück, weil es so herausfordernd ist, es erfordert … wissen Sie, man kann für vier Stunden Hamlet spielen, und das Publikum sitzt dort unten in völliger Stille. Sie könnten eingeschlafen sein, sie könnten aber auch denken, dass man fantastisch ist. Wenn man Comedy macht, dann hat man einen Dialog mit dem Publikum. Wenn man Comedy macht, und das Publikum schlägt den Ball nicht zurück, dann merkt man das sofort, man kommt aus dem Konzept, man fällt … es funktioniert einfach nicht. Wenn es aber funktioniert, dann hat man als Schauspieler den größten Spaß daran, denn man bekommt (schnippt abwechselnd mit den Fingern) ein Feedback. Darum, ich denke, das ist einer der Gründe dafür, kommen Star Trek Schauspieler so gerne auf Conventions. Nicht wegen Comedy, aber um das Publikum zu sehen, es zu hören. Wenn man eine Fernsehsendung macht, dann ist die Kameralinse das Publikum und es kommt nichts zurück - nun, es ist unwahrscheinlich ermutigend, um die halbe Welt zu reisen und ein Publikum vorzufinden, dass noch an unserer Arbeit interessiert ist und darauf reagiert.

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