Ausgleichende Annehmlichkeiten

Compensatory Benefits

von Carolyn Fulton
ins Deutsche übersetzt von Sugambra

Fortsetzung von "Flüssige Vorzüge"

"Ahh..."

Raktajino. Stark wie ein Klingone, subtil wie ein Kelvetti-Diplomat. Kira Nerys genoss die heiße Flüssigkeit, die sich über ihre Zunge ergoss und wartete darauf, dass der Schluck in ihrem Magen ankommen und ihre Nerven stimulieren würde. Am dringendsten erwartete sie den Schwung an Stimulanzien, die es ihr ermöglichen würden, für die ganze Dauer ihrer Dienstschicht in der Ops auf den Füßen zu bleiben. In den vergangenen zwei Wochen hatte ihr Leben ihr viele wundervolle Momente beschert, nur eine Nacht, in der sie hätte durchschlafen können, gehörte nun einmal nicht dazu.

Sie warf einen verstohlenen Blick auf das reflektierende Paneel in der Nähe und zuckte zusammen, als sie ihr Spiegelbild sah. Obwohl sie ihr Make-up mit einer Spachtel aufgetragen hatte, waren die dunklen Ringe um ihre Augen nicht zu übersehen.

Während der vergangenen zwei Wochen hatte sie sich jeden Tag geschworen: 'Heute Nacht nur einmal. Wir werden es einmal tun, und dann werden wir schlafen.' Und jede Nacht hatte sich dieses 'Einmal' mit ihrem zärtlichen, sinnlichen, grenzenlos einfallsreichen Liebhaber zu ausgedehnten Liebesstunden entwickelt, die lustvoller waren als alles, was Kira jemals erfahren hatte. Sogar jetzt überzog ihren Körper, der offenbar keine Notiz von seinem völlig erschöpften Zustand nehmen wollte, plötzlich erwartungsvolle Röte bei diesen Gedanken, und ein strahlendes Lächeln erblühte unwillkürlich im Gesicht des bajoranischen Majors. Wer hätte das gedacht? fragte sie sich. Vor drei Wochen konnte ich mir noch nicht vorstellen, mit jemandem für lange, lange Zeit zusammenzusein. Jetzt stecke ich mitten in der heißesten Liebesaffäre meines ganzen Lebens.

Etwas schuldbewusst dachte sie an ihre früheren Liebhaber, an ihre vergangenen Beziehungen - sie hatte möglicherweise schon früher einmal jemanden so sehr geliebt, oder vielleicht sogar noch mehr - die Schiedsleute beschäftigten sich immer noch mit den emotionalen Aspekten ihrer jetzigen Beziehung. Aber streng ab unterhalb ihres Halses beurteilt hatte sie noch nie einen Liebhaber wie diesen gehabt. Falls sie es überleben sollte, würden die Erinnerungen sie zumindest in kalten Winternächten wärmen, wenn sie lange darüber hinweg war, solche Dinge zu tun, wie die, mit denen sie jetzt vollauf beschäftigt war.

Kira schaute auf und blickte über die Promenade. Sie hatte begonnen, ihren morgendlichen Raktajino im Replimat zu trinken, seit dem Morgen vor drei Tagen, als ihr Geliebter sie nach einer halben Stunde aufgefunden hatte. Der Becher hatte leer auf dem Boden gelegen, und Kiras Kopf war in die Kissen vergraben gewesen. Er hatte sich natürlich Sorgen gemacht - er hatte sie nicht gerade nötigen müssen, damit Kira einen eindeutig zu großen Teil ihrer Freizeit mit Leibesübungen zwischen den Laken verbrachte, statt sich auszuruhen. Er war für alle ihre Vorschläge offen - Kira wusste ohne jeden Zweifel, dass er ohne jeglichen Widerspruch auch zugestimmt hätte, wenn sie eine Nacht Pause mit gelöschten Lichtern um 20 Uhr vorgeschlagen hätte. Unglücklicherweise war er nur allzu willig, seine Fantasie auszuleben, wenn er dazu ermutigt wurde - und er konnte das so gut.

Eine Schar Leute, die aus dem Turbolift herausdrängten, erregten Kiras Aufmerksamkeit - Sieht aus wie eine Horde Föderations-Typen. Die Lexington muss angedockt haben. Mitten in der Menge entdeckte Kira eine hochgewachsene, schlanke Gestalt, gekrönt von einem dunklen, glatthaarigen Kopf - Dax ist zurück, bemerkte Kira froh. Ich schätze, sie hat ihren Auftrag schneller erledigt als sie dachte.

Mehr Föderations-Grau bewegte sich durch die Menge, und Kira sah, wie Dr. Julian Bashir sich durch die Gruppe bewegte, um seine Kollegin zu begrüßen. Jadzia begann, den Doktor mit Fragen zu bombardieren, die sich zweifellos um die Ereignisse auf der Station und den Gesundheitszustand und das Wohlergehen ihrer Freunde drehten. Dann versteifte sich Kira. Bashir hatte sich in Richtung auf den Replimat gedreht, mit einem mutwilligen Ausdruck in seinem jungenhaften Gesicht. Er winkte dem bajoranischen Major einmal lässig zu und schlenderte davon, während Dax Kira mit plötzlichem Interesse in den glänzenden Augen anstarrte.

Oh Scheiße, jetzt geht's los. Kira wappnete sich, während Dax im Zickzackkurs in ihre Richtung kam. Ihre Freundin hielt nur kurz am Replikator inne, bevor sie einen Becher Raktajino für sich selbst auf Kiras Tisch pflanzte und sich hinsetzte, ohne erst auf eine Einladung zu warten.

"Willkommen daheim", sagte Kira trocken. "Warum setzen Sie sich nicht?"

Währenddessen hatte sich der Ausdruck in Dax' Augen von Übermut zu Besorgnis gewandelt. "Nerys, was ist los mit Ihnen? Sie sehen schrecklich aus!"

Da haben wir's schon. "Ich habe in den letzten paar Nächten ein bisschen zu wenig Schlaf bekommen. Nichts, was ein zusätzlicher dienstfreier Tag nicht beheben könnte."

"Jaaa, ich habe schon gehört, dass Sie möglicherweise im Schlafbereich geknausert hätten." Dax' blaue Augen leuchteten. "Also, wer ist es?"

Das ist allerdings eine unerwartete Wendung. "Wollen Sie damit andeuten, dass Bashir es Ihnen nicht erzählt hat?" Ich schätze, Julian war der Meinung, zu foltern wäre lustiger, als zu überraschen.

"Nein, er hat nur gesagt, dass Ihr 'Liebesleben überraschend angekurbelt' worden sei, und dass ich Sie selbst danach fragen solle. Also, wer ist es?"

"Soviel hätte er Ihnen gar nicht erzählen sollen", sagte Kira trocken. "Was ist bloß aus der ärztlichen Schweigepflicht geworden?"

"Was hat die ärztliche Schweigepflicht damit zu tun, dass Sie eine neue Liebesbeziehung haben?" Dax starrte Kira offensichtlich verwirrt an.

Kira krümmte sich, als sie erkannte, was für eine Büchse mit Würmern sie geöffnet hatte. "Nichts. Vergessen Sie, was ich gesagt habe."

"Sie haben einen neuen Liebhaber, der Sie in der Krankenstation hat landen lassen? Kira, haben Sie etwas mit einem Klingonen?"

"Nein. Natürlich nicht."

"Nun, es sind mehrere davon hier auf der Station. Ein 'natürlich' gibt es da nicht."

"Dax, nur weil Sie -"

"Schön, er ist also kein Klingone. Oder ist es eine sie?"

Kira konnte nicht verhindern, dass in ihren Wangen Grübchen erschienen, als sie sich an eine bestimmte innovative Wendung erinnerte, die ihr Liebesspiel und das ihres Partners in der vergangenen Nacht genommen hatte. "Das kommt darauf an. Wie genau definieren Sie 'er' und 'sie'?"

Dax starrte Kira lange eindringlich an. Dann klappte ihre Kinnlade herunter.

"Nerys - ist es etwa Odo?"

"Was ist mit Odo?" ertönte eine schroffe Stimme hinter Kira. Sie blickte über ihre Schulter nach hinten und sah, dass Sicherheitschef Odo - mein Geliebter, mein wunderbarer, formwandelnder Geliebter - geräuschlos hinter sie getreten war mit einem Datenpadd in seinen langen, schlanken Fingern. Ich glaube, diese Hände haben jeden Zentimeter von mir berührt, den eine Hand nur erreichen kann, überlegte Kira träumerisch, genauso wie sein Mund. Ich glaube, er kennt die Form meines Bauchnabels besser als ich selbst. Ich glaube, er hat die Haare in meinem Nacken gezählt. Ganz zu schweigen davon, dass er sie bei ein oder zwei Gelegenheiten dazu gebracht hat, dass sie sich sträubten.

"Oh, gar nichts. Ich habe mich nur erkundigt, wie es Ihnen geht." Dax begegnete Odos misstrauischem Stirnrunzeln mit großäugiger Unschuldsmiene. "Wie geht es Ihnen, Odo?"

"Sehr gut", erwiderte Odo auf der Hut. "Und Ihnen, Commander?"

"Einfach prima, danke. Haben Sie Worf gesehen?"

"Ich glaube, Commander Worf ist auf der Ops." Odo machte mit dem Kopf eine Geste in Richtung der Operationszentrale der Station.

"Nun, dann sollte ich wohl hingehen und ihn wissen lassen, dass ich hier bin." Dax stand auf und nahm ihren halb leeren Becher. "Mittagessen, Nerys?"

Kira erwog den Zustand ihres Denkapparates und entschied, dass er sich in keiner Form befand, in der er hätte herausgefordert werden sollen. "Heute nicht - wie wäre es, wenn wir stattdessen vor dem Abendessen einen Drink nähmen? Ich habe daran gedacht, Sisko zu fragen, ob ich heute frei nehmen kann, und ich weiß nicht genau, wo ich um die Mittagszeit sein werde."

"Okay, dann treffen wir uns um 19 Uhr im Quark's." Dax blickte mit einem wissenden Lächeln von Kira zu Odo und dann zu Kira zurück. "Genießen Sie Ihren freien Tag, Kira." Sie lächelte und ging mit ihrem Becher, ein Liedchen vor sich hin summend die Promenade hinab. Odo glitt in den Stuhl, den die Trill frei gemacht hatte. Seine blauen Augen ruhten mit einem fragenden Ausdruck auf Kiras Gesicht.

"Also, was wollte sie tatsächlich über mich wissen?"

Kira lächelte leicht und streckte nach einem Moment des Überlegens ihre Hand aus, um damit Odos zu ergreifen. "Sie hat mich gefragt, ob du mein neuer Liebhaber wärst."

"Sie ist gerade auf der Station angekommen. Woher weiß sie überhaupt, dass du einen neuen Liebhaber hast?"

"Bashir hat sie auf der Promenade getroffen."

"Na, das erklärt alles." Kira lächelte, während Odo ihre Hand mit seiner hob, um sie sorgfältig zu mustern. "Nimmst du dir wirklich heute frei?"

"Ich habe mit dem Gedanken gespielt." Nein, Kira, tu es nicht - du musst dich ausruhen - tu's nicht - "Warum siehst du nicht zu, ob wir uns treffen können?"

"Ich muss mich in meinem Büro um ein paar Angelegenheiten kümmern", kam die automatische Antwort, "aber danach treffe ich mich gerne mit dir. Möchtest du, dass wir uns irgendwo hier auf der Promenade verabreden, oder -"

"Warum kommst du nicht einfach in meinem Quartier vorbei?"

"In Ordnung." Odos Hand verstärkte fast unmerklich ihren Druck, dann stand er auf und ging. Kira sah ihm liebevoll nach und beobachtete seinen geradlinigen, zielbewussten Gang. Dann tippte sie auf ihre Kom-Brosche.

Wenn ich direkt in mein Quartier gehe, kann ich vielleicht zuerst noch ein Nickerchen machen.

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Sie sieht im Schlaf wunderschön aus.

Odo hatte Kiras Quartier mit Hilfe des Zugangscodes betreten, ein Privileg, das er nur auf Kiras wiederholtes Drängen hin akzeptiert hatte. "Warum öffnest du dir nicht selber?" hatte sie ihn nach der dritten Nacht gefragt. Nach der sechsten Nacht hatte er schließlich eingewilligt.

Diese Vertrautheit brachte wundervolle Vorteile mit sich - einmal hatte er Kira unter der Dusche angetroffen und war zu ihr hineingeschlüpft. Die Wärme, der Dampf und die sanften Schallimpulse waren für ihn eine überwältigende sensorische Erfahrung im Zusammenspiel mit der vom Wasser schlüpfrigen Landschaft der nackten Haut seiner Geliebten. Ein andermal hatte er sie überrascht, als sie sich eine Bluse über den Kopf zog, so dass sie gerade nichts sehen konnte. Bei der Gelegenheit hatte er es gewagt, sich hinter sie zu stellen und seine Hände ihren Oberkörper hinauffahren zu lassen - er konnte immer noch ihr erschrockenes Herzklopfen fühlen und die Art, wie ihre Brustwarzen sich unter seinen Handflächen versteiften, als sie erkannte, wer er war. Er hatte die seidige Bluse trotz Kiras Protests vorsichtig um ihre Augen geknotet und ihren nichts sehenden Körper erforscht, bis er sie keuchend und erfüllt in einen, wie sie es spaßhaft nannte "gelatineähnlichen Zustand" gebracht hatte. Sie neckte ihn inzwischen wegen seines Formwandelns, ermutigte ihn dabei aber auch, seine flüssige Natur zu erkunden, während sie zusammen waren. Das war mehr an Glückseligkeit, als Odo je erträumt hatte, und wäre er ein religiöser Mann gewesen, hätte er den Propheten ein Loblied gesungen.

Im Augenblick allerdings lag das einzige Objekt seiner Anbetung, alle Viere von sich gestreckt, auf dem Bett und schnarchte. Alle Bajoraner schnarchten, das kam irgendwie von der Nase, und Odo war jedes Mal wieder verzaubert von dem leisen, schnaufenden Geräusch, das von Kira kam, besonders, wenn sie sich dabei tief in seine Substanz kuschelte, während er seine Form um sie herum ausbreitete. Es war ja nicht so, als wenn er nicht auch viel Zeit im gelatineähnlichen Zustand verbrachte, während sie wach war... das war das allergrößte Glück. Die Tatsache, dass Kira ihn so akzeptiert hatte, wie er war und daran auch noch Vergnügen fand.

Odo hoffte, sie nicht zu wecken und setzte sich behutsam auf die Bettkante. Aber Kira als Kind der Besatzung, das sie nun einmal war, wurde sofort wach. Für den Bruchteil einer Sekunde waren ihre Augen weit aufgerissen und fragend, bis sie erkannte, dass es Odo war. Da entspannte sie sich und streckte sich, und ihre braunen Augen blickten träge und amüsiert.

"Habe ich Sie hier nicht schon einmal gesehen?" neckte sie. Sie streckte die Arme aus und zog Odo zu sich heran, um ihn mit gemächlicher Hingabe zu küssen. Schließlich hielt sie inne und legte zärtlich ihre Hand an seine Wange. "Letzte Nacht war es sehr schön für mich, Constable."

Das sagt sie immer, überlegte Odo. Ich weiß nicht, ob sie mich ermutigen oder sich selbst daran erinnern will. "Für mich auch", murmelte er und drückte seine Lippen gegen ihre Stirn. Ihre Haut dort fühlte sich wundervoll an, weich und glatt und -

beschichtet. Odo bewegte seinen Mund gedankenvoll hin und her und untersuchte die Hautoberfläche. Ihre Haut ist mit etwas beschichtet. Was ist das? Ein sehr feiner Puder, vielleicht in flüssiger Form aufgetragen - "Nerys, was ist das auf deinem Gesicht?"

"Was?"

"Da ist etwas auf deinem Gesicht - ich kann es fühlen, wenn ich dich küsse. Was ist es?"

"Oh, das." Kiras Auflachen fühlte sich an Odos Wange wie eine angenehme Brise warmer Luft an. "Ich trage heute Make-up. Ich fand, ich sah müde aus." Sie streckte sich und rieb ihre Augen. "Es muss sich schmierig anfühlen. Es tut mir Leid."

"Lieg' still", sagte Odo leise. Er hob seine Hände an ihr Gesicht und ließ sie dort, wo sie in Berührung mit ihr kamen, flüssig werden. Sie breiteten sich über ihre empfindsame Haut aus und sammelten die Partikel der fremden Materie auf, während Kira ihn mit sich weitenden Augen beobachtete. Bald waren nur noch ihre Augen und ihre sich blähenden Nasenflügel sichtbar - als Odo endlich zufrieden war, dass er die letzten Reste des störenden Materials absorbiert hatte, formte er seine Hände wieder so, dass sie Kiras Gesicht umschlossen. "Na also", flüsterte er. "Wunderschön."

"Mmm, das hat sich herrlich angefühlt", schnurrte Kira. "Als wenn du bis in die Poren gedrungen wärst."

"Das bin ich auch. Sollte ich lieber nicht?" Vielleicht mag sie das ja nicht. Vielleicht war es zu viel. Ich-

"Es war wunderbar. Tu das nächstes Mal ruhig überall bei mir." Kira schenkte Odo ein träges Lächeln und zog ihn neben sich aufs Bett. Ihr Blick wurde ernsthaft, als sie ihn anschaute, während ihre Hände zur selben Zeit verführerisch über seine Brust und seine Schultern strichen. "Mach' dir keine Sorgen, Odo. Ich werde dir schon sagen, wenn mir etwas nicht gefällt. Und ich werde dich nicht gleich aus dem Bett schubsen, wenn du einen Fehler machst."

Odo zwang sich zu einem Lächeln und fing seinerseits an, Kira zu berühren - die Konturen ihres Gesichts, ihre Hände, die zarte Haut dort, wo ihr Uniformoberteil am Hals aufhörte. Dann glitten seine Hände in ihr Haar, und er begann, sie zu küssen. Er zog sie an sich heran und presste sie in voller Körperlänge an sich. Kira seufzte glücklich, rekelte sich an ihm und strich mit ihren Händen träge seinen Oberkörper hinauf und hinab. Offensichtlich hatte sie herausgefunden, dass es unwichtig war, wo sie ihn berührte, dass sie ihn streicheln konnte, wo immer sie wollte, und dennoch würde sein Körper die Geste als hocherotische Liebkosung empfinden. Plötzlich lachte Kira auf.

"Letzte Nacht - es wäre schön gewesen, wenn ich ein Wechselbalg wäre."

"Und warum das?" fragte Odo leise. Seine Finger fanden den Verschluss ihres Uniformoberteils und begannen, es zielstrebig von ihrem Körper zu schälen.

"Ich hätte dich gerne geliebt. Und das - aggressiver."

"Du meinst, weil ich eine weibliche Form angenommen hatte?" Odo lachte kurz.

"Meine Form, genauer gesagt. Ich hatte keine Ahnung, dass du das tun kannst, Constable. Es war - sehr sinnlich und überraschend."

"Ich konnte das auch nicht, bevor ich dich geliebt hatte. Das half mir dabei, mich an deine Gestalt zu gewöhnen."

"Bin ich wirklich noch so straff? Ich dachte, das sei vergangen, als ich mit Kirayoshi schwanger war."

"Du bist noch so straff." Odo hatte seine Geliebte erfolgreich von ihrer Bluse befreit und fing mit ihrer Hose an. "Du hast bloß so eine hauchdünne, weiche Schicht, die ich nicht ganz nachahmen kann."

"Das nennt man 'Speck', Constable."

"Das nennt man 'sexy', Major." Genau wie der Körper es war, der nackt vor ihm lag, seine ganz persönliche erotische Landschaft, die er erkunden konnte. Odo hob Kiras Hand und knabberte an der empfindsamen Haut auf der Innenseite ihres Handgelenks. Er begann, sich bis zu ihrem Ellenbogen hochzuarbeiten. "Es ist wie feine, warme Seide." Er bewegte seinen Mund zu ihrem Oberkörper und fing an, mit seiner Zunge leicht den Bogen jeder Rippe nachzufahren.

"Du bist wie feine, warme Seide." Kira strich mit den Händen sanft durch Odos Haar. "Manchmal möchte ich einfach nur -in dich hineintauchen und schwimmen."

Odo lachte auf. "Lwaxana Troi sagte auch einmal so etwas. Als ich ihr erzählte, dass ich flüssig sei - lächelte sie nur und antwortete 'Ich kann schwimmen!'"

"Wir sollten einmal zusammen schwimmen gehen", sagte Kira träge. "Auf Bajor."

Auf Bajor. Odo war unvorbereitet auf das plötzliche Zittern, das ihn überkam und drohte, ihn auf der Stelle zum Schmelzen zu bringen. "Du möchtest, dass ich mit dir zusammen nach Bajor gehe?"

"Aber sicher doch, warum denn nicht? Hättest du keine Lust dazu? Ich habe bald Urlaub, und du doch auch - wir könnten einen Transporter nehmen, nach Dakhur fahren, ein paar Tage dort verbringen - ich glaube, das würde Spaß machen. Jetzt steht uns diese große strategische Konferenz mit den vereinten Streitkräften von Föderation und Klingonen bevor, aber danach müsste es möglich sein, dass wir uns die Zeit nehmen. Was hältst du von übernächster Woche?"

Sie geht davon aus, dass sie dann noch mit mir zusammen ist. Für Odo stellte jeder Tag, über den hinaus Kira ihre Beziehung ausdehnte, ein unerwartetes und unverdientes Wunder dar. "Das würde mir gefallen", sagte er rasch. "Ich werde Sisko morgen um Urlaub bitten."

"Das werde ich auch." Kira lächelte und streckte sich. "Wenn ich noch so lange lebe. Oh, Constable, die Dinge, die Sie mit mir machen..."

space

Er ist sich meiner so unsicher. Kira wog den beunruhigenden Gedanken ab, als er durch den Nebel der Leidenschaft drang, der begonnen hatte, ihren Verstand zu umwölken. Jede Geste, jeder Blick, jeder Hinweis auf den morgigen Tag, es ist so, als wenn er es nicht glauben könne. Sogar jetzt, da er mich von den Füßen bis hinauf zu meinem Schritt küsst.

Kira stieß einen kehligen Seufzer aus, als Odo sein Ziel erreichte, und sie griff hinunter, um ihre Schamlippen einladend zu spreizen. Obwohl sie mit dieser Aktivität vor zwei Wochen noch völlig unvertraut gewesen war, hatte sie inzwischen entdeckt, dass sie unglaubliche Anziehungskraft besaß. Ich glaube, er verlängert seine Zunge, wenn es das macht. Länger und etwas spitzer. Kira stieß ein lautes Stöhnen aus, als Odo eine gewisse Stelle fand und begann, sie heftig zu stimulieren. Danach war es nur noch eine Angelegenheit von Minuten, bevor sie in Tränen ausbrach, als sie in die Höhen der Ekstase aufstieg.

Odo war da, um sie aufzufangen, als sie fiel. Er wurde flüssig, um an ihrem Körper emporzugleiten und verfestigte sich dann wieder an ihrer Seite. Seine starken Arme umschlangen sie. "Schh... es ist schon gut. Es ist schon gut."

Odo war beinahe aus ihrem Quartier geflohen, als sie das erste Mal so angefangen hatte, zu weinen - es hatte einer hastigen und ausführlichen Erklärung durch Kira bedurft, um ihn davon zu überzeugen, dass Tränen nicht unbedingt etwas Schlechtes waren. Inzwischen schien er daran gewöhnt zu sein. Wenn sie kam, dann tendierte Kira dazu, in Glanz und Gloria zu kommen. Sie schrie, sie kreischte, und manchmal brach sie in Tränen aus. Manchmal lief ihr die Nase. Manchmal fing sie an zu husten. Ihr war ganz egal, was, und schließlich hatte sie Odo dazu überredet, es ihr gleichzutun. In jedem Fall hatte sie ihm beigebracht, sie festzuhalten und ihr beschwichtigend zuzumurmeln und einfach abzuwarten, bis ihre Leidenschaft auf ein überschaubares Niveau gesunken war.

Da wir gerade von überschaubar sprechen... Kira seufzte und zog Odos Kopf zu sich heran. Sie bedeckte seinen Mund mit einem sanften Kuss. "Odo, würde es dir etwas ausmachen, wenn wir hier einfach nur für eine Weile liegen bleiben? Könntest du mich im Arm halten, während ich schlafe?"

"Bist du müde?"

Die Frage war so voll Verwunderung und Erstaunen, dass Kira fast gelacht hätte. Sie beschränkte sich jedoch darauf, zu lächeln und zu erwidern: "Also, du hast mich nachts schon ganz schön wach gehalten, Constable."

"Es tut mir Leid." Odo meinte sofort, sich entschuldigen zu müssen. "Vielleicht sollte ich besser gehen und dich etwas ausruhen lassen."

"Das kannst du, wenn du willst." Kira ließ ihre Stimme ganz bewusst sanfter klingen und hoffte, so auch ohne Worte durchblicken zu lassen, dass Odos Vorschlag nicht ihre erste Wahl sei. "Ich dachte, dass du einfach hier liegen und mich in den Armen halten könntest... vielleicht möchtest du regenerieren. Derjenige von uns, der zuerst aufsteht, kann den anderen wachküssen."

Odos blaue Augen leuchteten als Reaktion auf und spiegelten die Leidenschaft wider, die Kira noch immer wie glühende Kohlen in ihrem Herzen spüren konnte. "Das mache ich", versprach er. Ein Hauch von Übermut kräuselte seine Mundwinkel. "Bis in jede Pore."

Der erotische Eindruck war so intensiv, dass Kira sich fragte, ob die erwartungsvolle Vorfreude sie nicht wach halten würde, aber diesmal beherrschte ihr Körper ihren rastlosen Geist. Das Nächste, das sie mitbekam war, dass sie langsam aus dem Schlaf auftauchte, allerdings nicht durch unzählige Küsse, die sich ihren Weg bis in ihre Poren bahnten, sondern durch das wiederholte "Pong" des Türsummers. Kira blinzelte müde. Odo hatte sich neben dem Bett in feste Form gewandelt, stand da und sah unsicher in Richtung Tür.

Kira versuchte, sich aufzusetzen, ließ jedoch kampflos von der Anstrengung ab. "Kümmerst du dich bitte darum?" nuschelte sie und fiel bäuchlings wieder in die Kissen zurück. Sie hörte leise Stimmen im Wohnbereich nebenan. Das nächste, das sie mitbekam, waren schnelle Schritte, die durch die Tür kamen, dann warf sich eine hochgewachsene, schlanke Gestalt auf das Bett.

"Nerys! Ich wusste es!" Kira blinzelte und schlang ihre Arme unbeholfen um die aufgeregte Jadzia Dax, die ihre Freundin umarmte und ihr einen geräuschvollen Kuss auf den Mund gab. Dann rollte Dax sich auf den Rücken und musterte Odo blinzelnd. "Odo, wenn Sie so gut sind, dass Sie Kira dienstunfähig machen, dann glaube ich, muss ich Sie mal ausprobieren, wenn ich den nächsten Wirtskörper habe."

Odo errötete. Kira lachte auf und setzte sich im Schneidersitz neben ihre Freundin. "Sie sind schrecklich, Jadzia", sagte sie vorwurfsvoll. "Was würde Worf dazu sagen?"

"Worf hat sich freiwillig zu einer Doppelschicht gemeldet, nachdem er erfahren hatte, dass ich zurück bin." Dax runzelte wild die Stirn. "'Aber Jadzia', sagte er, 'der Captain hat nach Freiwilligen gefragt, damit er seine Präsentation für die Vertreter des Hohen Rates fertig stellen kann.' Ich habe gesagt: 'Der Hohe Rat kann mir gestohlen bleiben.' Danach ging es bergab." Die Trill schüttelte ihren Kopf. "Ich weiß auch nicht, Nerys. Ich liebe ihn, aber er macht mich verrückt."

"Verrückt ist gar nicht so schlecht." Kira lächelte Odo an, der linkisch am Fußende des Bettes stand. Sie klopfte auf eine Stelle neben sich. "Setz dich, Constable. Dax wird es schon nichts ausmachen."

Odo setzte sich auf die äußerste Bettkante neben Kira. Seine Körperhaltung war so steif, als wenn er bei einer Konferenz der Sternenflotte wäre. Ob Odo wohl immer wirken wird wie eine viktorianische Jungfrau? fragte Kira sich amüsiert und keineswegs mit Missfallen. Da war etwas Verführerisches an Odos strenger Haltung, wenn sie beobachten konnte, wie sie zerschmolz zu einem förmlichen Mahlstrom eines flüssigen, leidenschaftlichen Wechselbalges. Dax mit ihrem klingonischen Ehemann und seiner kriegerischen Auffassung von Liebe tat Kira Leid - plötzlich ließ ein respektloser Gedanke sie erröten. Ganz unter uns, Odo und ich könnten sie für ihr ganzes Leben verderben. Glücklicherweise bemerkte Dax nichts, denn sie plapperte fröhlich weiter.

"Also, heißt das, dass Quark die Wette beendet hat? Oder kennt er die Einzelheiten noch nicht?"

"Wette?" Kira blickte zu Odo hinüber, aber ihr Geliebter war genauso verwirrt wie sie.

"Wette?" fragte Odo neugierig. "Welche Wette? Meinen Sie so etwas wie die Wetten über die Verbrecherjagd?"

"Wollen Sie damit sagen, dass Sie davon wissen?" Dax lachte in sich hinein und Odo besaß den Anstand, verlegen dreinzuschauen. "Es geht sozusagen darum, dass - Quark eine Wette laufen hat - oh, jetzt seit Jahren schon - darüber, wann und wie Sie und Kira endlich zusammenkommen."

"Er hat was?" schrie Kira auf. Sie starrte zu Odo hinüber, der mit einem Ausdruck von schon lange erduldeter Resignation im Gesicht dasaß.

"Wunderbar." Odo schüttelte den Kopf. "Ich schrecke schon allein vor dem Gedanken zurück, durch welche neue Wette er diese ersetzen wird."

"Vermutlich das Hochzeitsdatum - oder vielleicht Ihr erstes Baby, wenn Sie herausfinden können, wie man eins macht."

Kira starrte Dax schockiert an und begegnete einem Grinsen, das alles andere als reumütig war. Die Trill glitt vom Bett auf die Füße und verkündete:

"Es scheint mir nicht so, als wenn Sie in allernächster Zukunft bereit sind, auswärts einen Drink zu nehmen, Nerys. Lassen Sie uns versuchen, morgen zusammen zu Mittag zu essen - vorausgesetzt natürlich, dass Sie dann noch in der Lage sind, zu gehen." Dax schlenderte gut gelaunt aus dem Raum. Kira wagte es, Odo einen Blick zuzuwerfen. Der starrte mit geweiteten, besorgten, blicklosen Augen vor sich hin.

"Du kennst doch Jadzia." Kira war froh, dass ihre Stimme so normal klang. "Ihr Leben würde seinen Sinn verlieren, wenn sie sich nicht in das von jemand anderem einmischen könnte."

Odo knurrte zustimmend. Er blickt nach unten und schien ein Muster im Fußboden zu studieren, ergriff jedoch die Hand, die Kira in seine Richtung gestreckt hatte.

Kira versuchte es noch einmal. "Nimm sie einfach nicht ernst. Die Propheten wissen, dass ich es nicht tue!"

Odos Kopf fuhr sekundenlang hoch, obwohl er ihrem Blick nicht begegnete. "Natürlich nicht. Das wäre doch dumm, oder? Sie ernst zu nehmen."

Kira war über die Anspannung in Odos Stimme besorgt und versuchte, ihn durch einen Scherz aufzumuntern. Sie zwang einen verführerischen Klang in ihre Stimme. "Komm einfach her und nimm mich stattdessen."

Odo begegnete endlich ihrem Blick. In seinen Augen lag ein Ausdruck von Gleichmut, Nachdenklichkeit und - Härte, dachte Kira, und sie verspürte ein nervöses Flattern im Bauch. Odo ist immer so sanft zu mir, dass ich vergesse, dass er auch so aussehen kann. Sie kämpfte gegen den plötzlichen Drang an, ihren Schambereich mit einer Hand zu verdecken und den anderen Arm um ihre Brust zu schlingen wie eine verängstigte Jungfrau. Stattdessen zwang sie sich, ihre Arme einladend auszustrecken. "Liebe mich, Odo."

"Ich wünschte, ich könnte dich lieben." Der heisere Ausruf kam aus den ungeahnten Tiefen einer Quelle der Trauer und der Wut, die noch nicht an die Oberfläche gelangt war.

"Was willst du damit sagen, Odo?"

"Gar nichts." Odo schüttelte den Kopf. "Nichts von Wichtigkeit." Seine geordneten, ökonomischen Bewegungen waren die gleichen wie immer, als er sich neben das Bett stellte, seine Kleidung verschwinden ließ und sich in die hagere, sehnige Gestalt wandelte, die Kira in den vergangenen Woche so zu schätzen gelernt hatte. Nur seine Augen behielten einen düsteren, gehetzten Ausdruck, während er sich auf das Bett kniete und sich sanft aber mit Nachdruck zwischen ihre Knie schob.

"Was hast du vor?" Kira gab ihrer Stimme einen gleichmütigen Klang, obwohl sie die Panik niederkämpfen musste, die drohend aus dem Nichts aufgetaucht war.

"Ich dachte, wir könnten versuchen, es mal so zu tun, als wären wir beide Bajoraner - falls du das vermisst haben solltest." Odo liebkoste ein paar Mal mechanisch Kiras Brüste und Schenkel, stieß dann seine Nachbildung eines Penis in sie hinein und verfiel mit gleichmäßiger und kraftvoller Effizienz in pumpende Bewegungen. Es war vertraut, abstoßend vertraut, und Kira fühlte sich plötzlich auf gemeine Weise betrogen, obwohl ihr Körper auf die gewohnten Reize reagierte und sie ihren fast sachlich anmutenden Orgasmus hinauskeuchte. Odo rollte von ihr weg und starrte gegen die Decke, während Kira erfolglos gegen die Tränen des Ärgers ankämpfte, die über ihre Wangen rollten.

"Warum hast du das gemacht?!" Kira drehte sich auf die Seite und begann, wütend mit ihren Fäusten auf ihren Liebhaber einzuhämmern. "Mach das nie mehr mit mir!"

"Ich dachte, das wäre so, wie du es gewöhnt bist." Odo ergriff Kiras Handgelenke und hielt sie fest. "Oder etwa nicht?"

"Darum geht es doch gar nicht! Warum bloß würdest du mich so lieben wollen? Um mir zu zeigen, dass du das kannst? Verdammt, das ist nicht das, was ich von dir will!"

"Was ist es dann, das du von mir willst, Nerys?" Odo hielt Kira fest auf das Bett gedrückt. Seine blauen Augen brannten, während er die Fragen ausspuckte. "Ein Schmusetier? Eine Ratte? Ein rafelischer Sartyr? Ein grünes Sklavenmädchen vom Orion? Ich will nur verdammt sicher sein, dir auch genau das zu geben, was du willst!"

Kira starrte Odo an und sah die Qual in seinen Augen, die mit einem Ausdruck von Ärger kämpfte, und sie sah so intensiven Schmerz, dass ihre Angst und ihre Verärgerung verschwanden. Er glaubt, dass mir dies nichts bedeutet - er denkt, es sei nur Sex. Kein Wunder, dass er so aufgebracht ist - Dax hat über Heirat gesprochen und ich habe ihm gesagt, er solle sie nicht ernst nehmen. Sehr geschickt, Nerys. Also, dann bring's wieder in Ordnung. Kira empfand einen reuigen Anfall von Mitgefühl - Mitgefühl und ein tiefes Sehnen.

"Ich will dich, Odo", flüsterte sie. "Das ist alles. Ich will dich."

Einen Augenblick lang glaubte Kira, ihr Geliebter würde vor ihren Augen zerfließen. Stattdessen stieß Odo einen kleinen Elendsseufzer aus und nahm Kira fest in seine Arme. "Es tut mir Leid, Nerys - ich weiß nicht, was mich überkommen hat. Ihr süßen Propheten, es tut mir Leid - ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr -"

"Es ist schon gut, Odo." Kira presste ihre Lippen sanft auf seine und fuhr mit der Hand empor, um ihm sein zerzaustes Haar aus der Stirn zu streichen. Tief in ihrem Inneren wusste sie, wie wichtig es war, dass sie nun keinen Rückzieher machte. "Ich liebe dich auch."

Odo wurde in Kiras Armen völlig bewegungslos- er gab noch nicht einmal vor, zu atmen. Kira biss sich auf die Unterlippe und musterte das erstarrte Gesicht ihres Geliebten. "Was hast du, Odo? Liebling, was ist los?"

"Das hast du mir noch nie gesagt."

"Was? Dass ich dich liebe?"

Odo nickte wortlos. Seine Augen blinzelten nicht, während er Kiras Gesicht musterte.

"Du hast doch wohl nicht geglaubt, dass ich so mit dir zusammen sein könnte, wie ich es in den letzten paar Wochen war, ohne in dich verliebt zu sein, oder?" Als sie das aussprach, musste Kira insgeheim den Wahrheitsgehalt ihrer Worte anerkennen. Verliebt. Verliebt genug, dass es mir wichtig ist, und dass es sogar äußerst wichtig ist, dass er mich immer mit Zärtlichkeit berührt und mit Freude. "Es war nicht das, was du gerade getan hast - es war die Art und Weise. Ich muss - wenn du mit mir schläfst, muss ich dabei die Freude in deinem Gesicht sehen."

Odo schaute sie an, und langsam begannen seine Augen zu strahlen. "Siehst du sie jetzt?" flüsterte er.

"Das tue ich..."

Dann war er auf ihr, in ihr, wie ein goldener Wein für den Durst ihrer Haut, und Kira Nerys vergaß, dass sie müde war, während sie zur Ekstase emporstieg, in die flüssigen Armen ihres Geliebten gebettet.

-- Ende --


Anmerkung der Übersetzerin: Ich bin Amateurin, habe alles "nur aus Liebe getan", Urteil an Sugambra@msn.com


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